Ramonas Tütelü, der bei jedem klingeln an der Tür persönlichen Besuch vermutet^^ und zeitweise zu Gast im Schneckenhaus ist ...

Kinder und Tiere


Er befindet sich zurzeit in einer schwer pubertären Phase. Meist kommt er morgens hereingeschlichen, mault grantig herum und will sofort etwas zu Fressen. Nach ausgiebigem Mahl "wäscht" er sich ein bisschen, lässt sich abkrabbeln um danach im nächstgelegenen Bett zu verschwinden und bis zum nächsten Snack weiter zu schnarchen.
Die Rede ist von Ramonas Hund Arko, genannt Tütelü. Vor einigen Jahren trat er in unser Leben und mittlerweile sind wir froh, dass wir ihm in unserem Schneckenhaus zeitweise Gesellschaft leisten dürfen.

 

Nahezu jedes Kind bedrängt seine Eltern früher oder später mit dem Wunsch nach einem Haustier. Nicht selten wird den leidgeprüften Erziehungsberechtigten mit geradezu obskuren Versprechungen ein "Ja" entlockt. Selbst Fünfjährige wollen ganz bestimmt stundenlang bei Wind und Wetter mit einem Hund um die Häuser ziehen.


Wie wichtig sind Haustiere für ein Kind?

 

"Kinder, die mit einem Heimtier aufwachsen, entwickeln sich häufig in ihrer ganzen Persönlichkeit positiver" stellt Professor Reinhold Bergler, Vorsitzender des Forschungskreises Heimtiere aus Hamburg, fest."Sie werden aktiver, leiden weniger unter Einsamkeit oder Isolation und lernen nebenbei Verantwortung zu übernehmen. Problemkinder werden meist ruhiger und ausgeglichener. So mancher Computerhocker wird durch das Gassi gehen oder Herumtollen mit einem Hund zum Naturliebhaber. Gerade für Stadtkinder sind Haustiere oft ein Bezug zur Natur und Tierwelt. Kinder lernen schnell auf die Bedürfnisse der Tiere einzugehen und erweitern so ihre soziale Kompetenz, die auch im menschlichen Zusammenleben letztendlich positiv zum Tragen kommt."

Kinder sollten lernen artgerecht und liebevoll mit Tieren umzugehen.
Hierzu gehört beispielsweise, dass schlafende, dösende oder fressende Tiere einfach Tabu sind. Gerade sehr kleine oder lebhafte Kinder, können beim Spiel leicht grob werden, da eignet sich ein Hund oder eine Katze, auch für Kleinstkinder, weitaus besser als Kleintiere bei denen man vorsichtig sein muss. Kleinere Hunde sind oft lebhafter als große. Sie wirken zwar auf den ersten Blick sehr lustig, doch gerade Kinder können mit so einem Hund oft wesentlich weniger anfangen als mit einem großen, der so richtig zum Kuscheln ist. Bei kleinen Hunden kann es zu Rangordnungsproblemen kommen, denn selbst ein sehr kleines Kind ist immer noch größer als der kleine Hund. Dieser fühlt sich dann leichter bedroht.

Die anfängliche Begeisterung über den neuen Hausgenossen legt sich meist sehr schnell.
Eltern können also weniger Furcht haben das ihr Kind in ihrem zuhause nun auch ein Tier will ... wenn es doch im Schneckenhaus eins hat.

Schmusen ist o.k., vor dem Essen und nach dem Spielen Hände waschen genügt. Wenn das Tier im Bett des Kindes schläft oder über das Gesicht des Kindes leckt, ist das auch kein Grund zur Beunruhigung. Da Tetanusimpfungen generell über die U-Untersuchungen abgedeckt sind und regelmäßig aufgefrischt werden sind auch vom spielen kommende Kratzer nichts dramatisches.
Eine Gefahr besteht lediglich dann, wenn das Kind gegen Katzen- oder Hundehaare allergisch ist.

 

                                                                                                                          

Kostenlose Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!