Weihnachten ist eines der wichtigsten Feste im Christentum. Wir feiern Christi Geburt auch im Schneckenhaus. Der Weihnachtsmann besucht uns und wir machen uns einen gemütlichen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen, schwätzen und, na klar^^, Geschenken ...

 

 

            

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                 Karneva      

 

der Karneval, aus dem mittellateinischen carne levare - was soviel bedeutet wie Fleisch wegnehmen, ist die Zeit vor der sechswöchigen Fastenzeit. Wenn der Karneval mit dem  Aschermittwoch endet, beginnt die Fastenzeit, welche im Christentum als Vorbereitung auf das Osterfest gilt. Der Aschermittwoch hängt unmittelbar von der Lage des Osterfestes ab dessen Datum im Jahr 325  festgelegt wurde. Da die Sonntage vom Fasten ausgenommen sind, laut Papst Gregor dem Großen um 600 aber eine 40tägige Fastenzeit eingehalten werden soll um an die Zeit die Jesus Christus in der Wüste verbrachte zu erinnern, beginnt die Fastenzeit mit dem Aschermittwoch, welcher der Mittwoch nach dem 7. Sonntag vor Ostern ist. Der Karneval besteht aus der donnerstäglichen Weiberfastnacht, Nelkensamstag, Rosenmontag und Veilchendienstag.                            

Karnevalshochburgen liegen im rheinischen Raum: Köln, Bonn, Aachen und Düsseldorf.   Eine große Rolle spielt hier seit Beginn des 19. Jahrhunderts der Narr, Lokalpatriotismus und die Verhöhnung der jeweiligen Machthaber und der Obrigkeiten im allgemeinen.

 

                                                 

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Wer war eigentlich dieser St. Martin??

 

 

Jedes Jahr am 11. November gibt es einen Gedenktag für Sankt Martin. An diesem Tag ist es Brauch mit Laternen durch die Straßen zu ziehen und Martinslieder zu singen, ein kleines Theaterstück aufzuführen: die Geschichte, als er in einer kalten Nacht einem Bettler begegnet und ihm aus Mitleid ein Stück von seinem Mantel abschneidet.

Martin wurde im Jahr 316 n. Chr. als Sohn eines römischen Offiziers in Pannonien - im heutigen Ungarn - geboren. Aufgewachsen ist er in Pavia in Italien. Mit fünfzehn Jahren ging er zur Armee, wurde Soldat, und bald darauf Offizier. Schon immer war Martin ein sehr hilfsbereiter Mensch. Als er an einem kalten Wintertag an einem hungernden und frierenden Bettler vorbeiritt, teilte er seinen weiten Mantel mit seinem Schwert und schenkte dem Bettler die eine Hälfte. In der folgenden Nacht erschien ihm der Bettler im Traum und gab sich als Jesus Christus zu erkennen!

Nach diesem Erlebnis ließ Martin sich taufen, nämlich am 11. November. Er verließ den Militärdienst und ging in die französische Stadt Poitiers zu Bischof Hilarius, der sein Lehrer wurde.

Da Martin so ein hilfsbereiter Mensch war, wurde er bei der Bevölkerung sehr beliebt. Die Leute baten ihn, Bischof der Stadt Tours zu werden. Eine Legende erzählt davon, daß Martin sich dazu nicht würdig genug fühlte und sich in einem Gänsestall vor dem Volk versteckte. Die Gänse in diesem Stall schnatterten aber so laut, daß sie Martin verrieten – und zur Strafe ließ Martin sie dann braten. Daher kommt wohl auch der Brauch, daß man am 11. November eine Martinsgans brät.

Martin wurde schließlich doch noch Bischof und blieb fast 30 Jahre im Amt. In dieser Zeit hat er angeblich zahlreiche Wundertaten und Heilungen vollbracht. Als er mit fast 80 Jahren starb, kamen die Leute von nah und fern zu seiner Beerdigung.

Er wurde vom Papst heiliggesprochen und ist nun Schutzpatron für viele Berufe: Winzer, Fassmacher, Huf- und Waffenschmiede, Weber, Schneider, Bürstenbinder, Gerber, Hirten, Hutmacher und Müller. Er beschützt außerdem die Bettler und die Soldaten – und alle Haustiere.

                                                                                                                                                 

Für den Brauch des Laternenumzugs gibt es zwei Gründe:

1. am Grab des heiligen Martin wurden und werden ihm zu Ehren Lichterprozessionnen gemacht und

2. um Martini, also um den 11. November herum, wurde das Licht und das Feuer für die Menschen wieder wichtiger. Es wurde wieder früh dunkel und man musste wieder den Ofen einheizen. Außerdem wurde Anfang November die Arbeit auf den Feldern beendet. Zum Dank für die Ernte hat man auf den abgeernteten Feldern Feuer entzündet. Die Kinder haben an dem Feuer Fackeln aus Stroh und Papier entzündet, oder sogenannte "Trullichter", das waren ausgehöhlte Rüben und Kürbisse. Mit diesen Lichtern sind sie dann durch die Orte gezogen, um Obst und Gebäck zu erbetteln.

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Osterlämmchen backen :o)

Dieser Brauch kommt ebenfalls aus dem Christentum. Das Osterlamm oder auch Lamm Gottes (lateinisch Agnus Dei) ist das Symbol für die Auferstehung Jesus Christus. Wir backen es aber vor allem weil es Spaß macht und sooooooooo lecker ist :o)

                                                                    

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                               MUTTERTAG            

Am 13.05.1923 wurde der erste Muttertag in Deutschland gefeiert. Der findige Inhaber eines Blumengeschäftes, Rudolf Knauer, hatte die Idee hierzu und warb im Vorfeld mit Plakaten auf denen "Ehret die Mutter" stand in den Schaufenstern seiner Läden und denen seiner Kollegen für den "Tag der Blumenwünsche" wie seine Idee ursprünglich heißen sollte. Außerdem wurden betont unpolitische Veranstaltungen im Namen der Blumen und der Poesie auf die Beine gestellt.

                                                                                

 

 

 

Meine liebe Mami du :o)

 

Meine liebe Mami du,

ich will dir etwas schenken.

Was ich dir sagen will dazu,

kannst Du dir bestimmt denken.

Ich wünsch dir Glück und Fröhlichkeit,

die Sonne soll dir lachen!

So gut ich kann und allezeit

will ich dir Freude machen.

Ich hab Dich lieb, und das ist wahr,

an allen, allen Tagen,

ich hab Dich lieb das ganze Jahr,

das möcht ich dir heut sagen!

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Jack O'Lantern oder die Legende des Kürbis schnitzens


              HALLOWEEN

Halloween, welches seinem Ursprung nach eigentlich "Das Fest des Grauens" hieß, hat seinen Ursprung in Irland. Die Kelten ehrten in vorchristlicher Zeit am 31. Oktober Samhain, den Fürsten des Totenreichs, und feierten zugleich ihre Ernte, den Beginn der kalten Jahreszeit und ein neues Kalenderjahr.
Der Legende nach machten sich an diesem Tag Geister von Verstorbenen auf die Suche nach denejenigen, die im nächsten Jahr sterben sollten. Zur Abschreckung und Verwirrung dieser verkleideten sich die Menschen mit furchterregenden Kostümen und spukten selbst bei Nacht durch die Straßen. Sie zündeten große Feuer an, um die bösen Geister fernzuhalten. Vor ihre Häuser stellten sie kleine Gaben, sogenannte threats, die die Geister besänftigen und von Untaten abhalten sollten.
Die Kirche bezeichnete das heidnische Fest dann im 9. Jahrhundert als "All Hallows Eve", als den Abend vor Allerheiligen, abgekürzt zu Halloween. Zum Mainstream entwickelte sich Halloween erst, als irische Einwanderer den Brauch im 19. Jahrhundert nach Amerika brachten als sie dort Schutz vor der großen Hungersnot suchten.
In den USA hat Halloween einen ähnlichen Stellenwert wie bei uns der Karneval. Der Brauch, Laternen aus Kürbissen zu schnitzen, geht auf folgende, eingangs erwähnte, Legende aus Irland zurück:
Als ein Bösewicht namens Jack gestorben war, verwehrte ihm Gott den Zugang zum Himmel. Doch auch in der Hölle war Jack nicht willkommen, denn er hatte den Teufel zu Lebzeiten übers Ohr gehauen. Mit einem Stück Kohle, das er in eine ausgehöhlte Rübe legte, machte sich Jack auf die Suche nach einem Ort, an dem er bleiben konnte. Aus dieser Legende leiteten die Menschen den Glauben ab, dass ein brennendes Stück Kohle in einer Rübe die Macht habe, den Teufel und böse Geister fernzuhalten.
So brachten die irischen Auswanderer diesen Brauch mit. Da aber der in Amerika heimische Kürbis größer und leichter zu bearbeiten und auch besser zu bekommen war, löste er die Rübe als Jack O' Lantern - wie die geschnitzte Laterne im englischsprachigen Raum genannt wird - ab.

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